Studie des Leading House VPET-ECON
Höhere Löhne für Fachkräfte steigern die Ausbildungsbereitschaft
Mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen wurde 2002 der Schweizer Arbeitsmarkt für deutsche Grenzgänger geöffnet. Der folgende starke Abfluss von Fachkräften aus deutschen Grenzregionen in besser bezahlte Schweizer Grenzregionen führte zu einer Ausweitung der Ausbildungsplätze in deutschen Unternehmen – obwohl die Löhne der Auszubildenden gleich blieben. Dies zeigt eine Studie des Leading House VPET-ECON (Caroline Neuber-Pohl, Damiano Pregaldini, Uschi Backes-Gellner, Sandra Dummert, Harald Pfeifer). Dieses Ergebnis deute darauf hin, dass eher eine Verbesserung der Lohnaussichten für Fachkräfte als eine Anpassung der Löhne für die Lernenden dazu beitragen kann, Ausbildungslücken zu schliessen und den Fachkräftemangel zu verringern, so die Autorinnen.
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