PISA-Studie der OECD 2025
Schweizer Jugendliche mit guten, aber teilweise sinkenden Leistungen
Fünfzehnjährige Jugendliche in der Schweiz schneiden in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften im internationalen Vergleich erneut gut bis sehr gut ab. Das zeigt die aktuelle PISA-Studie. Während sich in den Naturwissenschaften über die letzten zehn Jahre hinweg ein stabiles Leistungsniveau zeigt, sinken die Leistungen in Mathematik und im Lesen. Diese Tendenz der rückläufigen Resultate zeigt sich auch im OECD-Durchschnitt. Die Ergebnisse der Schweiz werden im Auftrag des SBFI und EDK in einem nationalen Bericht zusammengefasst. Die 15-Jährigen, die eine gymnasiale Maturität anstreben, weisen in allen drei Sprachregionen und in allen untersuchten Domänen die höchsten Kompetenzen auf. Weiter erzielen Jugendliche auf Bildungswegen zur Berufs-/Fachmaturität in allen Sprachregionen statistisch signifikant bessere Ergebnisse als Jugendliche in einer Berufslehre und/oder Berufsfachschule, die keine Berufs-/Fachmaturität anstreben. Bei der geplanten PISA-VET Studie zur Leistungsmessung der Berufsbildung nimmt die Schweiz nicht teil.