BFS-Prognose zu Lernenden- und Studierendenzahlen 2026-2035
Deutlich mehr Studierende in der höheren Berufsbildung erwartet
Gemäss dem Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) werden sich die Lernenden- und Studierendenzahlen bis 2035 je nach Bildungsstufe sehr unterschiedlich entwickeln. An den Hochschulen wird mit einem weiterhin kräftigen Wachstum gerechnet (+21%), und auch bei den höheren Fachschulen wird ein markantes Wachstum von +17 Prozent erwartet. Die Zahl der dort verliehenen Abschlüsse dürfte sich um 16% erhöhen. Bei den eidgenössischen Diplomen ist ebenfalls mit einem Anstieg zu rechnen (+15%), die Zahl der eidgenössischen Fachausweise dürfte hingegen stabil bleiben (+1%).
Auf der Sekundarstufe II dürften die Lernendenzahlen in den kommenden Jahren moderater zulegen, hauptsächlich als Folge des Bevölkerungswachstums in den betreffenden Altersgruppen. Bis 2035 wird in der beruflichen Grundbildung (EBA und EFZ) mit einem Anstieg um 10% gerechnet, in den allgemeinbildenden Ausbildungen (gymnasiale Maturität und Fachmittelschulen) um 12%.
Im Zuge der stark rückläufigen Geburtenzahlen seit 2022 dürften die Lernendenzahlen ab Sommer 2028 auf der Primarstufe und ab 2033 auf der Sekundarstufe I sinken.