Gemeinsame Studie der Universitäten Fribourg, Zürich und der EHB
Warum Schulleitungen das Lehren und Lernen digitalisieren wollen
In der vorliegenden Studie (Maria-Luisa Schmitz, Philipp Gonon, Juliette Désiron, Tessa Consoli und Chiara Antonietti) wurden verschiedene Argumente für schulspezifische digitale Strategien von Schulleitungen analysiert. Basis bilden halbstrukturierte Interviews mit neun Schweizer Schulleitungen (7 Berufsschulen und 2 Fachmittelschulen), die als digital fortschrittlich gelten. Die Studie zeigt, dass Digitalisierung in erster Linie als Mittel für guten Unterricht verstanden wird. Digitalisierung wird aber auch genutzt, um digitale Kompetenzen zu vermitteln und Prozesse effizienter zu machen, etwa bei Korrekturen, Organisation und Prüfungen. Auch marktbezogene Gründe kommen vor, etwa die Konkurrenz zwischen Schulen, Ressourcenfragen oder der Anspruch, mit der Entwicklung im Arbeitsmarkt Schritt zu halten. Weitere Argumente beziehen sich auf Chancengleichheit, digitale Teilhabe und den staatlichen Auftrag der Schule. Die meisten Schulleitungen sehen die Covid-19-Pandemie als starken Impulsgeber für ihre Digitalisierungsbemühungen.
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