Eine häufige Nutzung generativer Künstlicher Intelligenz (GenKI) im Unterricht korreliert laut subjektiver Einschätzung der Lernenden mit besserem Lernen. Gleichzeitig korreliert sie jedoch auch mit einer Verringerung des schulischen Lernaufwandes durch Schummeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine an fünf Berufsfachschulen durchgeführte Untersuchung der Universität Zürich und der EHB. Die Studie zeigt zudem, dass die Art und Weise, wie Lernende und Schulen mit GenKI umgehen, die digitale Geschlechterkluft reproduziert. Der vorliegende Beitrag fasst weitere Ergebnisse zusammen und fordert dazu auf, einen kritischen, reflexiven medienpädagogischen Ansatz sowie weitere Massnahmen im Umgang mit GenKI zu ergreifen.