Die Reform Futuremem ist ein Projekt der Superlative. Acht Berufe werden harmonisiert, die Ausbildung konsequent auf Handlungskompetenzen ausgerichtet und die drei Lernorte besser aufeinander abgestimmt. Was auf dem Papier nach einer überzeugenden Idee klingt, erweist sich in der Umsetzung als ausgesprochen anspruchsvoll. Am dritten Abend der Themenreihe Berufsbildung der PH Zürich und der Table Ronde berufsbildender Schulen zeigte sich: Der Weg vom breit abgestimmten Ziel zum gemeinsamen Nenner sowie von den Reformpapieren in den Ausbildungsalltag ist ein steiniger.