Damit möglichst viele Jugendliche mit Verhaltensproblemen ihre Ausbildung abschliessen können, braucht es ein breites Repertoire an erfolgversprechenden Strategien im Umgang mit diesen Herausforderungen. Eine Interviewstudie mit Berufsbildenden und Lehrpersonen in der Berufsfachschule zeigt: Während traditionelle Massnahmen wie Strafen und Zurechtweisungen gut bekannt sind, haben moderne Strategien zur Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen von Lernenden noch kaum Fuss gefasst. Weiterbildung und der Einbezug von schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen könnten erweiterte Optionen schaffen.